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  Fauna in  Paraguay

Paraguay ist, was Fauna, Flora und Klima anbelangen, in zwei Zonen unterteilt:

Der westliche Teil, der Gran Chaco, bedeckt 61 % des paraguayischen Territoriums, beherbergt jedoch nur 3% der Gesamtbevölkerung.
Nach dem Amazonas-Urwald ist der paraguayische Chaco das größte zusammenhängende Waldgebiet in Amerika.

 

 

Der Ostteil ist mit 39% der Landmasse die kleinere, aber am dichtesten besiedelte Region des Landes. Hier wurden mehr als 20 Naturparks und Artenschutz-Zonen geschaffen, in denen dem ökologisch interessierten Besucher ein unvergeßlicher, erlebnisreicher und „sanfter" Tourismus angeboten wird.

 

       
       
       
 
  Paraguay: Pflanzen


Blühende Bäume in Paraguay
Bäume
Eines der härtesten Edelhölzer, der Lapachobaum, wächst in Paraguay. Allerdings ist dem Baum mit den pink- oder gelbfarbenen Blüten eben diese Eigenschaft zum Verhängnis geworden. Heute gibt es nur noch wenige seiner Art. Der Flaschenbaum, welcher wegen seinem bauchigen Stamms auch als Elefantenfuß bezeichnet wird, kommt da um einiges häufiger vor und ist der typische Baum für die Region des Gran Chaco. Der Stamm dient ihm als Wasserreservoir, weshalb er besonders in trockenen Gebieten weit verbreitet ist.

Andere Pflanzen
In Nationalparks, aber auch in ganz "normalen" Parkanlagen, an Straßen und in Gärten wird man auf den Hibiskus stoßen. Aber auch der Oleander blüht hier, ebenso wie die orangefarbene Pfauenblume, zahlreiche Lilienarten, Jasmin und auch der giftige Weihnachtsstern. Die größte Pflanzenvielfalt findet sich in dem Paraná-Plateau, der Gran Chaco ist dagegen eher artenarm und beherbergt hauptsächlich Bäume. Nutzpflanzen
Nicht wenige der nützlichen Pflanzen gehören zu den Palmen, so auch die Coco-Palme aus dem Süden Paraguays, deren Nüsse als Tierfutter und zur Seifenherstellung verwendet werden. Aus den Flechten werden zudem u.a. Matten und Körbe geflochten. Die Wachspalme ist ebenfalls sehr nützlich, da sie als Wachslieferant regelmäßig gebraucht wird.
Zahlreiche tropische Früchte wachsen hier oder werden angebaut. Die Ananas gehört zu den natürlich vorkommenden Früchten und hat in Paraguay ihre Heimat.
Im Südosten Paraguays wird Weizen und Soja angebaut.

Giftpflanzen
Der hier zu Lande gut bekannte und besonders in der Winterzeit sehr beliebte Weihnachtsstern kommt ursprünglich aus Mexiko, ist aber auch in Costa Rica und Paraguay verbreitet. Da die Pflanze zu den Wolfsmilchgewächsen gehört, sind alle Pflanzenteile giftig, besonders aber der Milchsaft. Jedoch konnten bei den verschiedenen Arten beträchtliche Unterschiede in der Stärke der Giftigkeit festgestellt werden. Generell kann man sagen, dass wildwachsende Arten erheblich giftiger sind als ihre nachgezüchteten Kollegen.

Eingeführte Pflanzen
Aus Madagaskar stammt der Flamboyant, den man aufgrund der leuchtend roten Blüten auch als Flammenbaum bezeichnet. Auffällig sind auch die 60 cm langen, abgeplatteten, braunen Fruchthülsen. Dieser Baum wird gerne an Straßen und in Parks angepflanzt.




 
 
 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 

         
         

   

   
         

         
   

   
         
   

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